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FAQ
(Häufig gestellte Fragen): Welche Voraussetzungen muss ich
mitbringen, wenn ich Psychoanalytiker(in) werden will? Die Ausbildung zum
Psychoanalytiker setzt ein abgeschlossenes Hochschulstudium der Psychologie
mit Schwerpunkt klinische Psychologie oder der Humanmedizin voraus. Eine
längere Berufserfahrung vor Aufnahme der Ausbildung ist vorteilhaft, aber
nicht unbedingt notwendig. Bietet das IPS
auch eine Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten an? Die psychoanalytische
Ausbildung am IPS beinhaltet die Theorie und Praxis der Fachkunden tiefenpsychologisch
fundierte Psychotherapie und analytische Psychotherapie. Die Ausbildung wird
mit der staatlichen Prüfung
abgeschlossen. Das IPS ist als Ausbildungsstätte vom Regierungspräsidium
Stuttgart anerkannt. Bietet das IPS
eine Vollzeitausbildung an? Nein, das IPS
bietet keine Vollzeitausbildung an, da wir davon ausgehen, daß der
persönliche Entwicklungsprozess zum Psychoanalytiker im Rahmen der
Selbsterfahrung und in Rahmen der Supervision eigener Behandlungen einen
längeren Zeitraum erfordert. Bietet das IPS
eine Ausbildung in tiefenpsychologisch fundierter Psychotherapie? Ja, aber verbunden
mit der psychoanalytischen Ausbildung da wir denken, daß die tiefenpsychologisch
fundierte Psychotherapie kein eigenständiges Verfahren mit eigener
Krankheitstheorie ist, sondern sich als besondere und häufige Anwendung von
der psychoanalytischen Theorie und Behandlungspraxis ableitet. Außerdem sieht
das Psychotherapeutengesetz auch für diese Ausbildung, wenn sie
berufsbegleitend erfolgt, fünf Jahre Ausbildungszeit vor, so dass der
zeitliche Aufwand für die verklammerte Ausbildung nicht viel größer ist als
für eine nur tiefenpsychologische, bei einem doch erheblichen Gewinn Bietet das IPS auch eine Weiterbildung zum Facharzt
Psychosomatische Medizin an? Die
Facharztweiterbildung erfolgt durch die hierfür ermächtigten Chefärzte. Teile
der psychoanalytischen Weiterbildung (Theorie und Behandlungspraxis unter
Supervision) können aber in Abstimmung mit dem Ausbildungsleiter für die
Facharztweiterbildung anerkannt werden. Was kostet die
Ausbildung am IPS? Die Kosten der
Ausbildung setzten sich aus den Semestergebühren, den Kosten für die Selbsterfahrung
und die Supervisionen von Erstinterviews und eigenen Behandlungen zusammen
und verteilen sich auf die ganze Ausbildungszeit. Dagegen stehen
Einkünfte aus Anamnesen und supervidierten Behandlungen an der Ausbildungsambulanz,
die weitgehend an die Ausbildungsteilnehmer weitergegeben werden. Beispielrechnung (Ausbildung über 5
Jahre berufsbegleitend):
Mindestanforderungen
und Kosten der Ausbildungsgänge Wie kann ich die
Ausbildung finanzieren? Da die Ausbildung
berufsbegleitend erfolgt, ist zur Finanzierung der Ausbildung allenfalls in den
ersten Semestern ein zusätzliches Darlehen notwendig. Während der
Behandlungsphase werden die Ausgaben durch die Einnahmen abgedeckt, außerdem
amortisieren sich die Investitionen in den ersten Semestern. Die Kosten der
Ausbildung können als berufliche Weiterbildungskosten steuerlich geltend
gemacht werden. Zu Beginn der Ausbildung lohnt sich der Eintrag eines
Steuerfreibetrages in die Lohnsteuerkarte. Kann ich eine
Studienförderung beantragen? Ja, die Stiftung der DPG bietet Studierenden an
DPG-Instituten eine Ausbildungsförderung in Gestalt eines zinslosen, nach der
Ausbildung rückzahlbaren Darlehens über maximal 24 T€. Wie werde ich zum Studium zugelassen? Die Zulassung erfolgt nach drei
Interviews, in denen die persönliche Eignung geklärt wird. Die Lehranalyse bei einem Lehranalytiker
der DPG bildet die Basis der Ausbildung. Die Ausbildung zum
Psychoanalytiker erfolgt berufsbegleitend und dauert mindestens fünf Jahre. Sie erfolgt neben
einer Tätigkeit als Diplom-Psychologe oder als Psychologischer
Psychotherapeut mit Schwerpunkt tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie,
bzw. während oder nach der Weiterbildung zum FA für Psychiatrie und
Psychotherapie, FA für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie oder zum
FA für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie mit Schwerpunkt
tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie. In welchen
Schritten erfolgt die Ausbildung? In einem ersten Abschnitt werden
die theoretischen Grundlagen der Psychoanalyse vermittelt und analytische
Erstinterviews unter Supervision erhoben. Für den Erwerb der erforderlichen
psychiatrischen Kenntnisse für die Ausbildung nach dem PsychThG stellt das
Institut in kooperierenden Kliniken Praktikumsplätze zur Verfügung. Wer anerkennt die
Ausbildung am IPS? Die Ausbildung zum Psychoanalytiker
am IPS wird von der Deutschen Psychoanalytischen Gesellschaft (DPG), der
Internationalen Psychoanalytischen Vereinigung (IPV), der Deutschen Gesellschaft
für Psychotherapie, Psychosomatik, Psychoanalyse und Tiefenpsychologie (DGPT)
anerkannt und ermöglicht unter Berücksichtigung der Aufnahmebedingungen auch
die Mitgliedschaft in DPG, IPV und DGPT. Kann ich nach Abschluss
der Ausbildung als PsychoanalytikerIn arbeiten? Nicht
approbierte Psychologen können sich zur staatlichen Abschlussprüfung melden,
wenn sie die curricularen Voraussetzungen des Psychotherapeutengesetzes PsychThG und der Ausbildungs- und
Prüfungsverordnung PsychThG-APrV erfüllt
haben. Approbierte Psychologen haben die
Möglichkeit, die Fachkunde "analytische Psychotherapie" zu erwerben.
Ärzte erhalten ein qualifizierendes
Zeugnis für die Anerkennung der Zusatzbezeichnung "Psychotherapie"
und "Psychoanalyse" im Rahmen der standes- und berufsrechtlichen
Bestimmungen. Nach
Abschluss der Ausbildung ist eine freiberufliche Tätigkeit als
PsychoanalytikerIn, gemäß der Bedarfsplanung der örtlichen KV’en auch
die Teilnahme an der vertragspsychotherapeutischen/vertragsärztlichen
Versorgung im Rahmen der Psychotherapie-Richtlinien möglich. Hilft
das IPS bei der Niederlassung als Psychoanalytiker? Die Niederlassung als Vertragspsychotherapeut/Vertragsarzt
wird durch den örtlichen Zulassungsausschuss geregelt. Das
IPS ist bemüht, den Absolventen der Ausbildung bei der Übernahme von Praxen
altershalber aus der vertragspsychotherapeutischen/vertragsärztlichen
Versorgung ausscheidender Psychoanalytiker der Arbeitsgruppe behilflich zu
sein. Die
Investitionen in die Ausbildung ersparen bei der Praxisgründung teure
Investitionen in die Praxisausstattung und in den laufenden Praxisbetrieb. Anhang: Übersicht über die Ausbildungsgänge Ausbildungsrichtlinien -
IPS, DPG, IPV Mindestanforderungen und Kosten der Ausbildungsgänge Flyer der Stiftung der DPG (pdf) |
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