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Franz
Wellendorf / Thomas Wesle (Hrsg.): Über
die (Un-)Möglichkeit zu trauern Klett-Cotta, 2009,
geb., 380 Seiten, EUR 32,90 |
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Verlust und Trauer
in Kultur und Gesellschaft – Was ermöglicht Trauer, was verhindert sie? Wie
können individuelle Verlusterfahrungen im Alltag
und im therapeutischen Prozess behandelt werden? Und was bewirkt kollektive
Trauer in Kunst, Kultur und Gesellschaft? |
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Aus dem Inhalt:
Kapitel 1. Sigmund Freud (1915/17): Trauer und Melancholie: Franz Wellendorf: Verletzbar durch Verlust und Endlichkeit – Trauern und Überleben // Ursula
Kreuzer-Haustein: Die Realität des Verlusts // Olaf Knellessen, Peter Passett,
Peter Schneider: Trauer oder Melancholie. Zur Dekonstruktion einer
Differenz // Sibylle Ohr: Zum Verständnis von Trauer und Melancholie.
Frühe Konzepte und Weiterentwicklungen // Rainer Krause:
Regulierungskontexte von Verlusterfahrung Kapitel 2. Die (Un-)Möglichkeit zur Verarbeitung von Verlusten im
therapeutischen Prozeß: Stefano Bolognini: Sabina und der Baumstumpf: Möglichkeiten der Fortsetzung des analytischen
Prozesses und der Trauer nach einem Behandlungsabbruch // Anne Alvarez:
Melancholie und Trauer in Kindheit und Jugend. Einige Überlegungen zur Rolle
des inneren Objekts // Heinz Weiss: Kommentar zum Beitrag von Anne
Alvarez // Johannes Brehm: Über die (Be)Deutung der inneren Objekte im
Hinblick auf die (Un-)Möglichkeit zu trauern // Luise Bringmann: »Auf
der Kippe« – Schwierigkeiten der Loslösung von destruktiven inneren Objekten
// Wulf Hübner: Notwendige Regelverletzungen – Der Analytiker als
Vermittler zwischen der Welt der inneren und der Welt der äußeren Objekte. Ludwig Janus: Depression und Transformation // Holger Salge: Gelingen oder
Misslingen spätadoleszenter Ablösungsprozesse // Sybille
von Bremen: Altern – (nur) ein Trauerprozess? Kapitel 4. Verlust und Trauerprozess im gesellschaftlichen Kontext: Hermann Beland: Kollektive Trauer – Wer oder was befreit ein Kollektiv zu seiner
Trauer? Annäherung an die Trauer des Selbstverlustes über den Vergleich mit
Freuds. // Michael Ermann: Stumme
Zeugen. Von der (Un-)Möglichkeit, die »Kriegskindheit« zu betrauern // Elke
Horn: Transgenerationelle Weitergabe von
Kriegstraumatisierungen: Wenn Trauern nicht gelingt – eine Fallstudie über drei
Generationen // Wilfried Ruff: Scham, Schuld
und Trauer – Zum Umgang mit unserem Kriegs- und Nachkriegsleid // Bertram
von der Stein: Auferstanden aus Ruinen – Der Wiederaufbau der deutschen
Städte und die (Un-)Möglichkeit zu trauern. Kapitel 5. Darstellungen von Trauerprozessen in Kunst,
Literatur und Film: Diana Pflichthofer:
»Wer, wenn ich schriee, hörte mich denn ...?« Die trostlose Couch? // Inge Kley-Hutz: Tod und
Introjekt // Christa Rohde-Dachser: Psychoanalytische Diskussion des
Films »Das Zimmer meines Sohnes«. EUR 32,90 (deutschlandweit
portofrei, da Auftragswert > EUR 30,-) |
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